Mesdames Pottpouri

Städtetour Wien - Zeitreise in eine entspannte Hauptstadt
anderswo

Wien: Zeitreise in eine entspannte Hauptstadt

Diese Stadt, in der tagsüber eine Zeitreise durch die barocken, altehrwürdigen Sehenswürdigkeiten möglich ist, in der nachmittags in einem der bekannten Kaffehäuser Kaffee getrunken und Torte gegessen wird, wo immer die Möglichkeit für einen entspannten Bummel besteht und abends in Heurigen Wein getrunken und deftig gegessen wird, habe ich sehr schnell ins Herz geschlossen.

Ich war vier Tage zu Besuch und hatte ausreichend Zeit viel zu besichtigen, zu sehen und zu probieren und trotzdem auch zu entspannen. Wien bietet natürlich zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Highlights, die in allen Reiseführern beschrieben werden. Ich möchte euch daher nur die Dinge nennen, die mich am meisten beeindruckt haben und die ich jeder Besucherin empfehlen würde, die vielleicht auch nur ein Wochenende in Österreichs Hauptstadt ist.

Hofburg
Die Wiener Hofburg, die jahrhundertelang Herrschaftssitz der Habsburger war, befindet sich relativ zentral in der Innenstadt unweit der Staatsoper und ist ein guter Einstieg in die Geschichte Wiens. Besonders bekannt dürfte sie als Wohnsitz von Kaiserin Elisabeth („Sissi“) sein, die jedoch eigentlich die meiste Zeit außerhalb Wiens verbrachte. Das Sissi-Museum ist nicht nur wegen dieser Info einen Besuch wert. Elisabeth ist mehr als die vermittelte Rolle in der alljährlich an Weihnachten ausgestrahlten Sissi-Trilogie. Die Ausstellung zeigt ein realistisches und interessantes Bild dieser viel beschrieben Frau. Ebenfalls lohnen sich ein Besuch des Burggartens und das Palmenhaus.

Hofburg

Manner Shop
Bekannt ist vor allem die Neapolitaner Schnitte der Manner Süßwarenfabrik. Direkt am Stephansdom befindet sich der Manner Shop, in dem Josef Manner schon ein kleines Geschäft betrieb, bevor er am 01. März 1890 sein Unternehmen gründete. In dem Shop bekommt man diverse Leckereien, von denen ein großer Teil sogar vegan ist. Es lohnt sich, sie hier zu kaufen, denn es ist weder teurer noch preiswerter als im Supermarkt, aber die Auswahl an Produkten ist größer.

Manner

Schloss Schönbrunn
Das Schloss Schönbrunn wurde von 1638- 1643 von Kaiserin Eleonora gebaut, wurde jedoch 1683 bei der Belagerung durch das osmanische Reich schwer beschädigt. In seiner jetzigen Form wurde es ab 1743 umgebaut und ist seit 1996 UNESCO-Weltkulturerbe. Der Komplex des Schloss Schönbrunn umfasst den barocken Palast, sowie den Schlosspark. In Letzterem befinden sich der älteste noch bestehende Tiergarten der Welt, ein Irrgarten, der Kronprinzen und Orangeriegarten, ein Wüsten- und Palmenhaus, sowie eine Gloriette mit Aussichtsterrasse.
Es gibt diverse Touren und damit verbundene Ticketkategorien, die man buchen kann. Wer kein Freund von Tiergärten ist und nicht ganz so viel Zeit für den Besuch von Schloss Schönbrunn eingeplant hat, dem empfehle ich den „Classic Pass“, er beinhaltet sowohl eine umfangreichere Schlossbesichtigung, als auch das Außengelände ausgenommen des Tierparks.

Gloriette 2

Naschmarkt
Der Wiener Nachmarkt oder auch „der Bauch von Wien“ ist der größte Lebensmittelmarkt der Stadt. Man bekommt dort aber auch wunderschöne Schals und Tücher. Geöffnet hat der Markt jeden Tag außer sonntags. Zwischen den Ständen gibt es diverse Bistros, in denen man die Köstlichkeiten ganz frisch genießen und dem bunten Treiben zu sehen kann. Ein Zwischenstopp um sich zu stärken lohnt sich!

Naschmarkt Gemüse

Prater
Das fast 15 km lange Areal, welches schon 1766 als Erholungsgebiet deklariert wurde und von weitläufigen Wäldern und Wiesen durchzogen ist, ist heute besonders bekannt wegen seines Vergnügungsparks und zahlreichen Gaststätten. Doch es befinden sich auch Tennisplätze, Spazierwege und sogar ein Fußballstadion in dem Gebiet und es ist immer noch die grüne Lunge Wiens.
Besonders lohnen sich die ca. zehnminütige Fahrt im historischen Riesenrad aus dem Jahr 1897 und eine Fahrt in der nostalgischen Liliputbahn durch den Park, sowie ein Essen in einem der zahlreichen Biergärten.

Kettenkarussel

Naturhistorisches Museum
Das Naturhistorische Museum befindet sich in einem wirklich eindrucksvollen Prachtbau an der Ringstraße. Allein das Äußere des Gebäudes, die Architektur und Einrichtung im Inneren sind das Eintrittsgeld wert. Im Inneren befindet sich über zwei Etagen eine der größten naturwissenschaftlichen Sammlungen der Welt. In über vierzig Sälen kann man Dinosaurierskelette, Insektensammlungen, Edelsteine und eine Menge anderer Dinge bewundern. Es lohnt sich!

Naturhistorisches Museum

Mariahilfer Straße
Die Mariahilfer Straße ist eine nette Einkaufstraße, die ab der U-Bahn Haltestelle Museumsquartier erreichbar ist. Wer ausreichend Tage in Wien verbringt, hat hier die Möglichkeit in Ruhe ausgiebig zu bummeln. Zwar sind hier zum größten Teil Geschäfte, die man auch in deutschen Innenstädten antrifft, aber die breite Straße umringt von Bäumen und einer Verkehrsstraße, die nur für den Lieferverkehr frei ist, bietet auch einige Läden, die hier eher unbekannt sind und eine sehr nette Atmosphäre.

Mariahilfer Straße

Natürlich ist ein Besuch des Stephansdoms Pflicht und auch ein Besuch des Hundertwasserhauses, insbesondere des Cafés im Innenhof, ist einen Besuch wert. Außerdem findet im Sommer vor dem Rathaus ein Filmfestival statt, indem allabendlich Filme und auch Konzerte gezeigt werden und schon tagsüber diverse Speise- und Getränkestände zum Verweilen einladen. Zudem gibt es im gesamten Stadtgebiet Freilichtkinos, sowohl kostenlose, als auch kostenpflichtige.
Wien ist absolut einen Besuch wert, es ist anders und doch irgendwie ähnlich, aber vor allem ist es unglaublich entspannt!

-Katharina

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.