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Urlaub in Irland – ein Traum aus Schulzeiten geht in Erfüllung

Zu Schulzeiten haben wir beschlossen, dass wir irgendwann mal zusammen durch Irland reisen wollen. Ein Land, das auf uns eine magische Anziehungskraft hat. Ein paar Jahre später haben wir uns diesen Traum jetzt endlich erfüllt.

Wir haben in neun Tagen versucht so viel wie möglich zu sehen und so viele Eindrücke zu sammeln wie es geht. Die Seele baumeln und den Alltag hinter uns zu lassen, das Hirn aus und das Herz an zu machen. Genießen, träumen und entdecken. Was wir gesehen haben, was uns gefallen hat, was ihr machen solltet, wenn ihr auch plant durch Irland zu fahren und was besser nicht, könnt ihr in diesem und in den kommenden Blogposts lesen.

Erst einmal ein paar allgemeine Dinge: Wir haben unsere Rundreise so geplant, dass wir die letzten zweieinhalb Tage in Dublin verbracht haben. Rückblickend würden wir es genau andersherum machen. Also zuerst einige Tage für Dublin einplanen und danach durch Irland fahren. Wir haben nämlich den Eindruck, dass dieses einzigartige, typische Irland-Gefühl schon nach kurzer Zeit in Dublin etwas weg gewesen ist. Die irische Hauptstadt unterscheidet sich natürlich vom restlichen Land mit seiner atemberaubendem Landschaften. Trotzdem lohnt sich ein Besuch in Dublin, denn sicher haben wir längst nicht alles gesehen!

Wir waren insgesamt neun Tage unterwegs und haben in folgenden Städten übernachtet: Kilkenny – Killarny – Limerick – Galway – Clifden – Dublin.

In Limerick und Dublin haben wir jeweils zwei Nächte und in den übrigen Orten jeweils eine Nacht verbracht. Allerdings würden wir dies im Nachhinein auch etwas anders aufteilen. Wir würden jeweils eine Übernachtung in Kilkenny, Limerick und Galway und jeweils zwei in Killarny, Clifden und Dublin planen. Denn für den „Ring of Kerry“, den man gut von Killarny aus erreichen kann, und Connemara, die Umgebung von Clifden, wäre mehr Zeit einfach schöner gewesen.

Zu unserer Überraschung gehörte der Mietwagen zu den günstigsten Posten unserer Reise. Wir haben für sieben Tage einen fünftürigen VW Polo gebucht und 145€ bezahlt. Die Buchung haben wir über den ADAC bei enterprise gemacht. Das ging leicht und unkompliziert. Als wir dann allerdings den Wagen abholen wollten, gab es kein Auto in unserer Fahrzeugklasse mehr. War jedoch nicht weiter schlimm, denn zu unserem Glück haben wir ein kostenloses Upgrade bekommen. Somit hatten wir eine fünftürige Limousine (Fragt bitte nicht nach der Marke. Der Wagen war Silber…) mit einem großen Tank zur Verfügung. Obwohl wir viel gefahren sind, haben wir nur etwa eineinhalb Tankfüllungen verbraucht und für den Diesel insgesamt um die 60€ bezahlt.

Der freundliche Mietwagenmitarbeiter hat uns mehrmals darauf hingewiesen, dass wir, wenn wir die M50 nehmen, unbedingt später in einem Spar, an einer Tankstelle oder online 3,10€ Maut bezahlen müssen. Dies muss bis zum nächsten Tag um 8 Uhr erledigt sein, sonst droht ein Bußgeld. Um in einem Spar oder an einer Tankstelle zu zahlen, muss man nur das Kennzeichen angeben, zahlen und bekommt dann eine Quittung. Doch Maut muss man nicht nur auf der M50 zahlen. Am besten hat man, wenn man über die Autobahn fährt immer Kleingeld oder eine Kreditkarte parat, denn man muss immer mal wieder Mautstationen passieren. Für einen PKW werden 1,90€ fällig, die, will man bar zahlen, passend (!) in eine Art Trichter werfen muss. Die Automaten wechseln nicht.

Als wir den Urlaub gebucht haben, haben wir uns gefragt, was wohl die beste Übernachtungsmöglichkeit ist: Hotel, Bed and Breakfast oder Airbnb. Wir haben alles ausprobiert und sind der Meinung, dass man in Irland am schönsten in B&Bs übernachten kann. Die Besitzer, die wir kennengelernt haben, waren alle sehr zuvorkommend und nett. Darüber hinaus man kommt schnell mit Einheimischen in Kontakt und bekommt Tipps, was man besuchen sollte und was sich eher nicht lohnt. Wir haben so das ein oder andere Fleckchen gefunden, das wir sonst nicht besucht hätten. Außerdem sind die B&Bs meist sehr liebevoll eingerichtet und das Frühstück ist lecker. Allerdings sollte man gucken, dass man nicht die günstigen B&Bs bucht. Als Faustregel würden wir sagen: 70€ bis 90€ pro Nacht für zwei Personen inklusive Frühstück. Die Hotels und das Airbnb in Dublin waren völlig in Ordnung.

Wir sind in der letzten Märzwoche nach Irland gefahren und im Vorfeld von so ziemlich jedem für bekloppt erklärt worden, da es in dieser Zeit bestimmt nur regnen würde. Nun ja. Vielleicht hatten wir einfach Glück, aber wir hatten echt gutes Wetter. Zweidrittel der Zeit strahlte die Sonne vom fast wolkenlosen Himmel. An den restlichen Tagen war es zwar grau und ab und zu gab es einen kurzen Schauer, aber richtig geregnet hat es nur einen Tag in Dublin. Und auch sonst können wir einen Urlaub in der Nebensaison nur empfehlen. Es war natürlich nicht menschenleer – vor allem in Dublin nicht – aber wir können keine Horrorgeschichten über von Reisebussen überfüllte Straßen oder von Touristen völlig verstopften Aussichtspunkten erzählen.

Über die einzelnen Orte und die jeweiligen Unterkünfte berichten wir in einem gesonderten Artikel. Aber eins schon vorab: einen Urlaub in Irland können wir auf jeden Fall wärmstens empfehlen.

Viel Spaß bei Eurer Urlaubsplanung!

-Katharina und Vicky

5 Kommentare

  1. Das sieht sehr spannend aus! Bisher war ich erst in Dublin (und etwas nördlich und südlich in Howth und Dalkey), doch ich bin sicher, das ganze Land hätte noch sehr viel mehr zu bieten als nur Dublin. Liebe Grüsse, Miuh

    1. Hallo liebe Miuh,

      in Dublin sind wir auch gewesen. Uns gefällt allerdings der Westen – also Connemara – am besten. Da ist die Landschaft so wunderbar wild. Aber wir haben uns vorgenommen, dass wir uns auf jeden Fall auch noch den Norden angucken müssen.

      Liebe Grüße
      Katharina und Vicky

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