Mesdames Pottpouri

lecker backen: Schneller Himbeer-Kokoskuchen
backen lecker

Diesen Kuchen solltest du versuchen…

Ich liebe es Geburtstag zu haben oder den, von jemand anderem zu feiern. Das ist mir eigentlich recht egal. Denn Geburtstag heißt bei uns in der Familie: Kuchen! Viel Kuchen! Richtig viel Kuchen! Und vor dem Kuchen essen, kommt der beste Teil: das Kuchen backen.

Und weil wir alle – meine Mutter, meine Schwester, meine Tante und ich- leidenschaftliche Bäcker sind, kommt da immer einiges zusammen. Mittlerweile haben wir uns aber darauf verständigt, dass jeder nur noch einen Kuchen backt. Es gab vor einigen Jahren mal einen Geburtstag, da saßen wir mit acht Kuchen da…

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War nicht weiter schlimm, denn die lieben Kollegen – meine zumindest – freuen sich immer wie Bolle, wenn jemand etwas Süßes mitbringt. Den Himbeere-Kokos-Kuchen habe ich schon in einigen Varianten mit zur Arbeit genommen und er wird immer noch heiß geliebt. Diesen Blechkuchen, kann man nämlich ganz einfach abwandeln: mal mit Himbeeren, mal mit Blaubeeren, Kirschen oder einfach ohne alles. Und nein, das hier ist ein Kokskuchen, der unter Garantie nicht trocken ist. Das Geheimnis ist die Sahne, die erst nach dem Backen auf dem noch heißen Kuchen  verteilt wird. Sieht erst einmal richtig matschig aus, aber nur so lange sie noch nicht komplett eingezogen ist. Und wenn ihr eine richtige Kalorienbombe kreieren wollt, kocht ihr die Sahne noch mit Butter auf, bevor sie auf den Kuchen kommt. Das mache ich mittlerweile aber nicht mehr.

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Das Schöne an dem Himbeere-Kokos-Kuchen ist, dass er ruckzuck fertig ist. Also eine super Oh-jetzt-noch-ein-leckeres-Stückchen-Kuchen-zum-Kaffee-Lösung.

Zutaten (für ein Blech)

  • 400g Mehl
  • ein Päckchen Backpulver
  • 2 Eier
  • 160g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 300g Buttermilch
  • 250g Himbeeren oder Heidelbeeren oder oder

Für den Belag:

  • 120g Kokosraspeln
  • 80g Mandelblättchen
  • 80g Zucker
  • 200ml Sahne

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Und so wird’s gemacht:

  1. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen, das Backblech gut einfetten und die Beeren verlesen.
  2. Für den Teig Mehl und Backpulver mischen. Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren. Geht mit der Küchenmaschine oder den Quirlen vom Handrührgerät. Anschließend immer abwechselnd etwas Buttermilch und Mehl dazugeben bis ein glatter Teig entsteht.
  3. Teig auf Backblech geben und gleichmäßig verteilen. Wenn ihr euch für einen Obstbelag entscheiden, ist jetzt der Moment, wo es auf dem Teig wandert.
  4. Die Kokosraspeln mit den Mandelblättchen und dem Zucker vermischen und ebenfalls gleichmäßig auf dem Blech verteilen.
  5. Nun wandert alles für etwa 20 Minuten in den Backofen. Passt auf jeden Fall auf, dass die Kokosraspeln nicht zu dunkel werden.
  6. Wenn der Kuchen fertig ist, müsst ihr in ZÜGIG mit einer Gabel einstechen. Wie oft, kann ich gar nicht sagen. Ich mache das immer nach Gefühl. Die Löcher sollten schön regelmäßig auf dem Kuchen verteilt sein. Anschließend müsst ihr die Sahne vorsichtig und gleichmäßig über den Kuchen gießen.
  7. Warten bis der Teig die Sahne aufgesogen hat und dann guten Appetit. (Den Kuchen kann man ganz wunderbar einen Tag vorher zubereiten. Ich finde nämlich, dass er am nächsten Tag noch ein bisschen besser schmeckt.)

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Guten Appetit!

-Vicky

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