Mesdames Pottpouri

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Mit 30 fängt das Leben an

30 Jahre – Irgendwie ist das ja schon eine Hausnummer. Mit dem 30. Geburtstag ist man endgültig erwachsen. Zumindest erzählen das alle anderen. Uns ist letztens aufgefallen, dass wir vielleicht in der ein oder anderen Beziehung in unseren 20ern zu erwachsen oder zu ernst waren – und die eine von uns noch ein bisschen mehr als die andere.

Verrückte Sachen machen? Nee, lieber nicht. Doch mittlerweile denken wir da ein bisschen anders. Und als unsere Freundin Katharina vorgeschlagen hat, ihren 30. Geburtstag in einem Freizeitpark zu feiern, haben wir sofort ja gesagt. Freizeitparks standen zwar nicht sonderlich weit vorne auf unsere „Unbedingt mal machen“-Liste. Aber es gibt ja FeesFür mehr erste Male“-Aktion und außerdem: Wenn´s doof gewesen wäre, wär´s halt so. Wie ihr seht, schreiben wir im Konjunktiv. Widererwartend war es super.

Dem Geburtstagskind war es wichtig gewesen, dass der Park eine große Holzachterbahn hat und so ist die Wahl auf den niederländischen Freizeitpark Walibi gefallen. Die Wettervorhersage war eher schlecht, aber bis auf einen kurzen Schauer ist es trocken geblieben. Zum Glück hatten sich viele, sehr viele, gegen einen Besuch im Pak entschieden und so war es angenehm leer. Einmal mussten wir 25 Minuten anstehen, sonst ging es immer deutlich schneller. Das wird auch dazu beigetragen haben, dass es uns so gut gefallen hat.

Nachdem wir eine kurze Panikattacke in der ersten Achterbahn überwunden hatten – wir hatten das ungute Gefühl, dass die rasante Fahrt rückwärts zurückgeht, dem war aber zum Glück nicht so – haben wir nach und nach echt Gefallen am Achterbahn fahren gefunden.

Zwar gab´s auch Achterbahnen, die wir besser nicht gefahren wären, denn da war es furchtbar, aber die Holzachterbahn war super. Auch wenn wir während der Fahrt eine kurze Debatte darüber hatten, wie bekloppt es ist, auf einer Achterbahn Angst vor einem Kontrollverlust zu haben und nachdem wir das geklärt hatten, waren die Fahrten noch besser.

Wir haben allerdings nach insgesamt sechs Fahrten aufgegeben. Der Schwindel wollte nicht mehr wirklich weggehen. Wir haben uns dann ommamäßig mit einem kleinen Auto durch den Park fahren lassen und waren noch auf dem Riesenrad. Wir sind dann halt doch nicht mehr die jüngsten 😉

Allerdings war das definitiv nicht unser letzter Freizeitparkbesuch. Danke Katharina für die Idee.

– Katharina und Vicky

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